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Bier mit DIR

Ein frisch gezapfter Liebesroman

 

Wozu braucht man(n) eine Frau, wenn es Bier gibt??

Ben führt einen erfolgreichen Bier-Blog und kümmert sich um ein großes IT-Projekt in der Firma. Privat läuft es jedoch alles andere als rund. Die Beziehung zu seiner langjährigen Freundin scheitert. Frustriert beschließt er, ohne Frau zu leben.

Wenn da nur nicht die neue Kollegin wäre. Lisa, die im Job immer den Durchblick hat, steuert mit einem stalkenden Ex und einem auf Karriere versessenen Verehrer von einer Katastrophe in die nächste. Dabei stellt sie Bens Welt gleich mit auf den Kopf. Kann das gut gehen?

 

Die beiden Autorinnen Marion Bischoff und Tina Grashoff haben sich bei einem Schreibkurs kennengelernt. Seit vielen Jahren tauschen sie sich aus und stehen sich gegenseitig beim Schreiben beratend zur Seite. Mit »Bier mit DIR« haben sie nun ihren ersten gemeinsamen Roman verfasst. Eine frisch gezapfte Liebesgeschichte aus der Pfalz, rund um die Frage: Passen Bier und Liebe überhaupt zusammen?

 

Rhein-Mosel-Verlag

ISBN: 978-3-89801-417-5

Broschur, 368 Seiten

Preis: 13,50€

10 Fragen an

Marion Bischoff

Autorin von »Bier mit DIR«

 

1. Was bedeutet für dich Heimat?

Ich wohne im wunderschönen Pfälzerwald und das auch schon seit meiner Geburt. Demnach würde ich die Gegend hier mit dem Ausblick auf den Wald, auf das allabendlich erleuchtete Pirmasens und die Ruhe schon als Heimat bezeichnen. Aber für mich bedeutet Heimat auch, mich mit den Menschen zu umgeben, die mir etwas bedeuten. Also meine Familie und Freunde. Es ist ein Gefühl des „Zuhause-seins“. Das kann sowohl an einem bestimmten Ort sein als auch bei lieben Menschen. 

2. Wie und warum kamst du zum Schreiben?

Eigentlich war es schon in der Schule so, dass ich gern Aufsätze schrieb, bei Mathearbeiten hingegen permanent schlechte Noten fabrizierte. So begann ich bereits während meiner Schulzeit kleine Theaterstücke zu schreiben. In einem Fernstudium bildete ich mich zur Drehbuchautorin weiter und nahm schließlich im Jahr 2014 an einem Kurs für Romanautoren teil. Ich wollte das Handwerkszeug des Romanschreibens von Grund auf lernen. Dass ich dabei dann auch Tina Grashoff kennenlernte, war ein wahrer Segen für mich. Seither tauschen wir uns über unsere Texte aus und helfen uns dadurch gegenseitig, uns zu verbessern. Schreiben bedeutet für mich, in eine andere Welt abzutauchen, Figuren und Charaktere zu erschaffen, die es genauso noch nie gab. Es ist spannend, wie sehr einem die eigenen Figuren ans Herz wachsen. Mittlerweile würde ich mich als Schreibaholic bezeichnen. Es fällt mir nämlich zunehmend schwer, einen oder gar mehrere Tage keinen Stift in der Hand zu haben.


3. Was machst Du, wenn Du gerade nicht schreibst?

Ich gehe in meinen Garten, in den Wald, in die Berge. Berge sind so kraftvoll und üben einen immer stärkeren Reiz auf mich aus. Natürlich lese ich auch oder ich koche. Manchmal mehr, manchmal weniger erfolgreich. Aber mein Mann ist schmerzfrei. Der nimmt mir weder zu viel noch zu wenig Salz in der Suppe übel ;-)

4. Welche natürliche Gabe möchtest du besitzen?

Ach herrje, was würde ich denn gern können? Schnitzen, ja schnitzen wäre wirklich ne tolle Sache. Wobei ich Vögel sehr bewundere. Wie sie durch die Luft gleiten, mit ihren kleinen Flügeln den eigenen Körper halten ... Aber WENN ich jetzt sage, ich möchte fliegen können, kriegt Tina einen Lachanfall. Dazu muss ich verraten, dass ich riesige Flugangst habe und Tina deswegen nach Deutschland reisen muss, weil ich Mallorca vermutlich nicht erreichen würde …


5. Dein Lieblingsschriftsteller?

Astrid Lindgren. Sie hat so viele grandiose Charaktere erschaffen, die über viele Generationen weiterleben. Das ist eine unglaubliche Leistung. .

6. Wenn Du eine Sache auf der Welt verändern dürftest: Was wäre das?

Ich würde dafür sorgen, dass niemand mehr Interesse daran hätte, einen anderen zu unterdrücken oder zu verletzen. Dann wären wir mit einem Mal alle kriegerischen Handlungen los, alle würden satt und keiner müsste mehr flüchten. Eine wunderbare Vorstellung, finde ich.

Und für mich persönlich würde ich wohl den Schokoladenheißhunger verbieten lassen. Der ist nämlich echt gemein  ;-)

7. Für welche drei Dinge in Deinem Leben bist Du am dankbarsten?

Für mein Leben in Frieden und Demokratie, meine Familie und meinen Job.


8. Wenn Du ein Lebensmittel wärest: Welches wäre es?

Vermutlich wäre ich Nuss-Nugat-Creme. In einem sich selbst ständig befüllenden Glas.

9. Dein Motto?

Jeder Tag ohne Zettel am Zeh ist ein guter Tag.

10. Trinkst du eigentlich gerne Bier?

Jetzt muss ich mich outen: Eher nicht. Denn ich vertrage Alkohol nicht gut. Da kann es dann schon bei kleinen Mengen ziemlich lustig werden – für die anderen, die von mir Geburtstagsgrüße bekommen, obwohl sie keinen Geburtstag haben oder ich plötzlich irgendwelche Namen vertausche ... Wenn alles gut ist und die Gesellschaft passt, trinke ich mal ein Radler.

 

 

 

 

Tina Grashoff

Autorin von »Bier mit DIR«

 

1. Was bedeutet für dich Heimat?

Ich bin gebürtig aus dem Sauerland, habe meinen Geburtsort aber nach meiner Ausbildung verlassen. Inzwischen lebe ich größtenteils auf Mallorca. Heimat ist für mich also eher ein Gefühl, als ein geographischer Punkt. Dort wo ich mich wohl fühle, wo meine engsten Menschen um mich sind, dort fühle ich mich auch heimatlich.

2. Wie und warum kamst du zum Schreiben?

Ich besitze eine ausgesprochene Talentfreiheit was Zahlen angeht. Da ist es also logisch, dass ich mich eher zu Worten hingezogen fühle. Ich habe als Kind bereits viel und gerne gelesen. Später habe ich angefangen, Kurzgeschichten zu schreiben, und seit knapp einem Jahr betreibe ich einen Blog (www.schreibundseele.de). 2014 habe ich einen Roman-Kurs bei Lea Korte gemacht und dort auch Marion Bischoff kennengelernt, die mich letztlich dazu verleitet hat, den Roman „Bier mit DIR“ mit ihr zusammen zu schreiben.
Schreiben ist für mich die perfekte Art, mich auszudrücken und meiner Phantasie größtmöglichen Freiraum zu geben. Aber auch immer eine Herausforderung (Stichwort innerer Kritiker).

3. Was machst Du, wenn Du gerade nicht schreibst?

Mich um meine Tiere kümmern (Hund, Pferde, Katzen, Hühner), essen, schlafen, lesen, am Meer spazieren gehen. Hatte ich essen schon erwähnt?

4. Welche natürliche Gabe möchtest du besitzen?

Ich würde gerne singen, zeichnen und logisch denken können.

5. Dein Lieblingsschriftsteller?

Das wechselt ständig. Zurzeit sind es Jojo Moyes und T.C Boyle.
(Wer auf historische Liebesromane steht, sollte die beiden Romane von Marion Bischoff natürlich lesen.)

6. Wenn Du eine Sache auf der Welt verändern dürftest: Was wäre das?

Ich würde Kinderarmut, Massentierhaltung, Tierquälerei und Umweltverschmutzung abschaffen. Und Krieg, den würde ich einfach verbieten.
Ach, und dafür sorgen, dass man von Schokolade nicht dick wird!

7. Für welche drei Dinge in Deinem Leben bist Du am dankbarsten?

Gesundheit, Freiheit und dass ich ein halbwegs funktionierendes Gehirn habe.

8. Wenn Du ein Lebensmittel wärest: Welches wäre es?

Ein Schokoladen-Soufflé mit flüssigem Kern.

9. Dein Motto?

Beim Duschen sollte der Duschvorhang immer innen sein.

10. Trinkst du eigentlich gerne Bier?

Aber ja. Was gibt es Besseres, als an einem heißen Tag, wenn man richtig Durst hat, ein kaltes Bier zu genießen?

 

Making Of

Wie entsteht ein Gemeinschafts-Roman?

 

Wenn man zu zweit ein Buch schreibt, schreibt man eben nicht nur das Buch.  In unserem Fall kamen ungefähr eine Million Textnachrichten hinzu und, wenn die Finger schon wund waren, nochmal genauso viele Sprachnachrichten. Hier ein kleiner Protokoll- Ausschnitt:

 

DIE IDEE!

 

16. Dezember 2018:

 

Marion:  Übrigens: Jetzt noch eine ganz ernsthafte und wichtige Frage:
Ich habe doch das Angebot unserer Tageszeitung für einen Fortsetzungsroman. Jetzt habe ich dazu eine Idee. Die würde ich sehr gerne mit dir gemeinsam realisieren. Hast du im Januar/Februar Zeit und Lust?
Antwort Tina (nach kurzer Ohnmacht):  mit MIR?????
Marion:  Jaaaaa!
Tina:  Ehm … öhhhh … ich….ahhhhhh….öhhhhh
Marion:  Atmen!!!
Tina:  Ja also … ich bin gerade etwas sprachlos.  KLAR!!!
Marion:  Juhuuuuu!!!! Ich schicke dir morgen die Idee. Dann können wir gemeinsam dran basteln.
Tina:  Jaaaaaaaaaaaaaa, mach das. Oh Gott!!!
Marion:  Das wird geil. Ich freu mich!
Tina (wieder ohnmächtig)

 

 

SCHREIB-/PLOTPHASE: Permanentes Switchen zwischen Planen und Schreiben

 

16. Februar:

Tina: Ben hat sich gerade mit Gabi gezofft. Er ist per Mail auf dem Weg zu Dir. Ich glaube, er braucht Nutella.
Marion:  Ich bin gerade auf dem Heimweg von einem Recherchetermin. Muss ich kurz sacken lassen, dann kümmere ich mich um die beiden.
Tina: Ist ja nicht eilig. Wusste selbst nicht, dass ich heute ein Date mit Ben hatte.
Marion:  Ja, aber Lisa stresst mich auch schon. Die klopft ständig bei mir an und erinnert mich an den Abgabetermin. Ich kann den Ben ein wenig verstehen …
Tina:  Ben stand heute Morgen um fünf Uhr neben meinem Bett und hat gesagt: „Entweder du plottest jetzt oder du schreibst mir eine neue Szene.“
Marion:  Die beiden entwickeln eine ziemliche Penetranz.
Tina:  Ja, fürchterlich… ;-)

 

SCHREIBPHASE

 

18.  Februar:

Marion: Tina, du musst die Biergartenszene umschreiben. Beim Beckenhof gibt es nur Selbstbedienung. Keine Kellner.
Tina:  Was?  Selbstbedienung???? Das geht jetzt gar nicht! Ich schreibe das nicht um. An dem Tag, wo die Szene dort spielt, ist nämlich zufällig Tag der Kellnerin. Und die bedient dann eben doch! Habe ich eben beschlossen! Selbstbedienung, pah!  Was ist denn das für ein Quatsch? Ihr Pfälzer seid aber auch ein komisches Volk!
Marion: (kicher) Also wenn wir das schaffen, beim Beckenhof den Tag der Kellnerin einzuführen, dann gehen wir in die pfälzische Geschichte ein… (lacht!)
Tina: ja ja, schon gut, ich schreibe es um ☺

19. Februar:

Marion: (Bayern-Fan): Ich muss jetzt aufhören zu schreiben. Die Bayern spielen gleich!
Tina: (Dortmund-Fan): Also, dann kannst du ruhig noch 90 min weiterschreiben. Bei dem Spiel wirst du nix verpassen! Hahahahahahahahahahahahaha!

20. Februar:

Marion: Liebe Tina, halt dich fest! Jetzt kommt der Knaller! Wir haben einen Verlagsvertrag!!!! Einen VERLAGSVERTRAG, Frau Kollegin! Ich kann jetzt nichts mehr schreiben! Ich muss jetzt erst mal raus gehen und jubeln!!
Tina: Lass diese Aprilscherze! Wir haben Februar!!!
Marion: Ich mache über Verlagsverträge keine Scherze. Ich habe heute mit Herrn Houben telefoniert …
Tina: Ich muss mal eben ohnmächtig werden!

21. Februar:

Tina: Marion, ich habe heute Nacht geträumt, wir hätten einen Verlagsvertrag. Kannst du dir das vorstellen? Liegt bestimmt am Vollmond.
Marion: Du hast Träume!! Das ist ja unfassbar. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Wie kann man denn von einem Verlagsvertrag träumen? (Kicher!!) Das ist so geil! Wir haben einen Vertrag!!

22. Februar:

Tina: Du darfst ja auch nicht vergessen, dass, nachdem unser Roman erschienen ist, komplett Frankfurt, also alle Banken und IT-Firmen, nach Pirmasens umsiedeln. Und da natürlich auch Bier trinken! Wir schreiben auf unserer totalen Erfolg zu! Ich kann es sehen! Das wird der totale Aufschwung für die Hinterpfalz!
Marion: Ja, ich glaub auch! Das wird unser Durchbruch! Nix mehr mit: Wir fahren mit irgendwelchen Privatautos zu Lesungen. Ne, ne, nur noch mit Chauffeur. Wobei den Privatjet brauche ich nicht, da steige ich ja sowieso nicht ein. Den kannst du dann haben …
Tina: Ok! Dann kriegst du die Stretchlimousine und holst mich vom Flughafen ab ☺

13. März:

Marion: Ich geh jetzt ins Bett! Ich habe Rücken! Gute Nacht!
Tina: Ich hab auch Rücken! Und Hirn. Sitze hier wie eine Gurke! Gute Nacht!

16. April:

Marion: Hab dir gerade noch meine Szenen geschickt. Ich hoffe, ich habe mich nicht verritten.
Tina: Kein Problem, dann fangen wir dich wieder ein …☺

29. April:

Tina: Ben tut sich gerade schwer. Kein Wunder, bei dem Kater, den er hat!
Marion:  Keine Sorge, die Lisa zickt auch rum! Die hat keinen Bock auf Heulkrampf heute Abend.
Tina:  Aber ich …

02. Mai:

Marion: Mit einem Kilo Hackfleisch mir den Zeh brechen - kann ich!
Tina: Häh? War das Hackfleisch gefroren?
Marion: Ja, ist aus dem Eisschrank direkt auf meinen Fuß gefallen.
Tina (liegt unterm Schreibtisch vor Lachen): Na, zum Glück schreibst du mit den Händen ☺
 
05. Mai:

Marion: Soooooooo! Tina! ENDE! AUS! FERTIG! Folge 120 ist soeben zu dir zurück geflattert!
Tina: JUHUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU! Wir haben fertig!!!!! Ich freu mich wie Bolle!!! Wir haben den gesamten Roman geschrieben, ohne einmal  Zickenkrieg zu haben. Das muss man uns erst mal nachmachen! Juhuuuu, fertig!!!! Sobald ich in der Pfalz aufschlage, gebe ich dir auch ein Bier aus! Oder zwei.


Korrekturphase

20. Mai:

Tina: Ich habe gerade beim Korrigieren noch ein wunderbares Wort bei dir gefunden. Ich zitiere: „Nach einer kurzen Fahrt gelangt sie zu einem weiteren Kreisel, auf dem ein DAMPENPUMPS steht.“
Was zum Henker ist denn ein Dampenpumps? Gibt’s das nur in der Pfalz?
Marion: (kicher) Es wäre sehr nett, wenn du das verbesserst und DAMEN-Pumps draus machst. Das wäre wirklich sehr, sehr nett!

22. Mai:

Tina: Ich habe absolut keinen Überblick mehr.  Ich hoffe, du hast den noch!
Marion:  Den Überblick habe ich noch. Vielleicht. Mit etwas Glück…! Wobei ich mir da auch nicht so ganz sicher bin.
Tina: … aha!

23. Mai:

Tina: Marion! Ich habe A L L E S fertig korrigiert und dir geschickt! Bitte, bitte schick es mir nie wieder zurück. Ich schiele schon!!!!!!
Marion: Du bist nicht fertig! Wir müssen uns noch über den Klappentext Gedanken machen!
Tina: (sinkt kraftlos unter den Schreibtisch…)

24: Mai:

Tina: Ich weiß gar nicht, was wir jetzt machen sollen, so ohne Ben und Lisa und Onkel Rudi.
Marion:  Ich schlage vor, wir betrinken uns, machen vier Wochen Pause und fangen dann den nächsten Roman an!
Tina: (kichert hysterisch)  klingt … super ☺

ENDE!


Rezepte von Tante Lore

Biergulasch à la Tante Lore

 

Für ca. 10 Portionen brauchen Sie:

 

1,5 kg Gulasch (gemischt Schwein und Rind)

½ Liter Bier (Ich empfehle Park Schwarzbock)

¾ Liter Brühe (alternativ: Wasser)

½ Liter Cola

2 EL Butterschmalz

2 Zwiebeln

1 rote und 1 gelbe Paprika

3-4 EL Tomatenmark

Paprikapulver, Salz, Pfeffer, nach Geschmack

 

Zubereitung:

 

Geben Sie die Cola in einen Topf und lassen Sie die Flüssigkeit auf kleiner Hitze langsam einköcheln, bis eine sirupartige Masse zurück bleibt. Stellen Sie diesen Topf beiseite.

Zerkleinern Sie die Zwiebeln und Paprika in grobe Würfel.

Geben Sie das Butterschmalz in einen gusseisernen Topf (es geht aber auch in jedem anderen) und stellen Sie den Topf auf große Hitze. Sobald das Schmalz zerflossen ist, braten Sie die Zwiebeln darin glasig an und geben das Fleisch wenig später hinzu. Nun auch das Tomatenmark zugeben und ebenfalls kurz anrösten. Das Fleisch sollte leichte Röstspuren auf allen Seiten vorweisen, ehe Sie es würzen und mit dem Bier und der Brühe ablöschen.

Nun lassen Sie das Ganze unter mehrmaligem Rühren ca. eine Stunde bei kleiner Hitze vor sich hin köcheln. Bei größeren Fleischstücken auch länger. Etwa 15 Minuten vor Ende der Kochzeit geben Sie die Paprika mit in den Topf.

Ca. 5 Minuten vor Ende der Kochzeit füllen Sie das Colagemisch in den Topf und geben bei Bedarf noch etwas Brühe oder Wasser hinzu, bis die Soße die von Ihnen gewünschte Konsistenz erreicht. Schmecken Sie noch einmal alles ab.

Schon ist der Biergulasch à la Tante Lore fertig.

 

Lassen Sie es sich schmecken. Mit Nudeln, Kartoffeln oder eben hausgemachten Semmelknödeln.

In der Pfalz heißen die Semmelknödel übrigens Weck-Knepp.

 

 

Semmelknödel (Weckknepp)

 

Für ca. 12 Knödel:

 

12 altbackene Brötchen (vom Vortag)

1 Zwiebel

Ca. 4 EL Butterschmalz

2 Eier

Ca. 0,5 Liter Milch

Weckmehl

Salz, Paprika, Muskat

Frische Petersilie, Majoran (geht auch getrocknet)

 

Zubereitung:

 

Schneiden Sie die Brötchen in kleine Stücke und geben Sie sie in eine große Schüssel. Dünsten Sie die feingehackte Zwiebel in Butterschmalz glasig an und geben Sie das Schmalz-Zwiebel-Gemisch über die Brötchen.

Erhitzen Sie Milch in einem Topf und fügen Sie Salz, Paprika und Muskat hinzu. Fängt die Milch an zu dampfen, nehmen Sie sie vom Herd und gießen Sie sie über die Weck. Decken Sie die Schüssel ab und warten Sie ca. 30 Minuten, bis die Milch erkaltet ist und die Weck sich vollgesaugt haben.

Geben Sie nun die beiden Eier auf die Weckmasse, kneten Sie alles durch und fügen Sie soviel Weckmehl hinzu, dass ein weicher Teig entsteht, der nicht an den Fingern kleben bleibt. Rollen Sie Knödel in Ihrer Wunschgröße und legen Sie sie beiseite.

Warten Sie, bis das Salzwasser in einem großen Topf sprudelnd kocht und legen Sie die Knödel hinein. Verringern Sie die Temperatur, sodass die Semmelknödel im heißen Wasser gar ziehen, nicht kochen! Sobald sie oben schwimmen, sind die Knödel fertig.

 

Und wie würde Onkel Rudi jetzt sagen: „Das sinn die beschde Weckknepp vun de Welt. Ehr Leit, koche Biergulasch und Knepp. Das schmeckt bei kaltem und bei häßem Wetter. Ihr kenne mirs glaawe.“

 

Ben liebt zu Biergulasch und Semmelknödeln ganz besonders den Krautsalat von Tante Lore.

Auch hier verrät sie das Rezept:

 

 

Krautsalat

 

Zutaten:

 

1 Kopf Weißkraut oder Spitzkraut

½ Zwiebel

Remoulade, etwas Rapsöl, Salz, Pfeffer, Muskat,

ca. 1 Becher Sahne

 

Zubereitung:

 

Das Kraut kleinraspeln, kräftig salzen und mit heißem Wasser übergießen. Am besten mehrere Stunden ziehen lassen, mindestens jedoch 30 Minuten. Das Wasser abgießen und das Kraut kräftig durchkneten. So wird es leichter kaubar.

Die Zwiebel kleinschneiden in eine Schüssel geben und mit Remoulade, Rapsöl, Salz, Pfeffer, Muskat und Sahne eine kräftige Salatsoße herstellen. Für einen Krautkopf mindestens 200 ml Salatsoße. Das Kraut in die Schüssel geben, mit der Soße übergießen und kräftig durchmischen. Danach im Kühlschrank ca. 2 Stunden gut durchziehen lassen. Vor dem Servieren noch einmal durchmengen.

 

 

Leserstimmen

Sehr zu empfehlen!

 

Marion Bischoff und Tina Grashoff haben mit Ihrem "Bier mit Dir" einen wirklich tollen Roman geschrieben, der mich absolut begeistert hat … Eine Liebesgeschichte aus und für die Pfalz, mit Schauplätzen zu denen man sich sofort hingezogen fühlt. Man ist den Charakterrollen sehr nah, sodass man das Buch nicht mehr aus Hand legen möchte. Daraufhin sehr empfehlenswert ein "Bier mit Dir"!

 

Absolute Kaufempfehlung

 

Bier mit DIR ist die ideale Lektüre für alle, die ausgewogene Unterhaltung und Leichtigkeit in der Freizeit suchen. Der Roman ist super geschrieben und lässt kaum zu, dass man das "LESEN" unterbricht. Für lesefreudige Menschen im Urlaub ein absolutes Muss.

Liebe Autoren: weiter so. Die Fortsetzung ist doch ein MUSS, oder???

 

Tolles Buch

 

Absolutes "Lese-muss". Mit einem kühlen Bier unter dem Sonnenschirm ... was gibts besseres? Unbedingte Kaufempfehlung. Leicht und unterhaltsam, der Pfalz um Pirmasens, angepasster Roman. Wer die Gegend um Pirmasens kennt oder kennen lernen möchte, muss dieses Buch lesen.

Ein prickelnder Roman für Bierliebhaber/innen und solche, die es noch nicht sind.

Meine Frau hat sich den Roman gestern runtergeladen.

Sie kann gar nicht aufhören zu lesen.

Bier mit DIR
Ein frisch gezapfter Liebesroman

 

 

 

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